Heute Morgen war es wieder ziemlich frisch: 8 °C. Kein Wunder, der Ort liegt auf 400 m Höhe. Das Packen wird jeden Morgen ein Stück mehr Routine. Der Himmel ist bedeckt und im Laufe des Vormittags soll es hier noch zu Regenfällen kommen – also nichts wie weg.
„Gibraltar 2025 (4) 25.04.25 – 439 km bis Castelnaudary (Okzitanien) F“ weiterlesenGibraltar 2025 (3) 24.04.25 – 336 km bis Le Breuil-Sur-Couze (Auvergne-Rhone-Alpes) F
Es ist kurz nach 6 und noch schön warm im Bett. Ich habe gut durchgeschlafen, was nach meinem Hexenschuss letzte Woche nicht selbstverständlich ist. Aber viel Wärme auf die Lendenwirbel hilft in diesem Fall wirklich viel. Ich starte den Tag gemütlich mit der Zeitung (E-paper), aber erbaulich ist das, was man aus Rom und Amerika hört ja nun auch nicht. Später streckt Stefan den Kopf zur Tür herein (wir haben zwei Schlafzimmer) und verabreden den Start.
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Es ist 6.36 Uhr und ich wache auf – Mist – verschlafen! Das ist mir am Tag einer Abreise noch nie passiert. Um 7.00 Uhr soll ich bei Stefan sein. Da muss wohl einer meiner Alarmstarts ran. Gut, das schon alles gepackt ist. Die letzte Tasche noch in den Koffer, Handy und Portemonnaie in den kleinen Tankrucksack und in aller Ruhe noch von der Frau verabschieden. Um 7.02 Uhr rolle ich vor Stefan’s Hofeinfahrt vor, wo er und seine liebe Frau schon warten. Ich versuche mich etwas ungelenk zu entschuldigen – Mann ist mir das peinlich.
„Gibraltar 2025 (2) 23.04.25 – 668 km bis Macon-Hurigny (Bourgogne) F“ weiterlesenGibraltar 2025 (1) Prolog
Bei meinen bisherigen Reisen habe ich immer wieder, neben den Sehenswürdigkeiten, Orte besucht, deren geografische Lage eine Besonderheit oder ein Extrem darstellen. Schon nachdem ich an der Südspitze von Sizilien und im Jahr darauf am Nordkap in Norwegen gewesen war, war schnell klar, dass Gibraltar irgendwann mein Ziel sein würde.
„Gibraltar 2025 (1) Prolog“ weiterlesenDMS Ost 9/24 (10) 409 km durch Thüringer Wald und Rhön nachhause
Urig ist sie ja, unsere Unterkunft. Das historische Haus in der Altstadt von Greiz ist aber vor nicht allzu langer Zeit umfangreich und stilecht renoviert worden. Es gibt zwei „Studio-Wohnungen“ mit jeweils eigenem kleinen Bad auf halber Treppe – und klein ist hier wörtlich zu nehmen. Unseres hat einen Grundriss von ca. 4 m mal 80 cm (kein Schreibfehler), Regendusche, Waschbecken, Schüssel und Fußbodenheizung – alles drin.
Um viertel vor neun geht es auf die letzte Etappe und dann nachhause.
„DMS Ost 9/24 (10) 409 km durch Thüringer Wald und Rhön nachhause“ weiterlesenDMS Ost 9/24 (9) 349 km durchs Erzgebirge bis ins Vogtland
Unser Quartier in Dresden hat viele Vorteile: zentral gelegen und mit tollem Blick aus dem 4. OG auf den Zwinger. Aber unten vor dem Haus hält jede Minute eine Trambahn und die Schwingungen übertragen sich über das Fundament auf das Haus – also als ruhig kann man die Wohnung nicht bezeichnen. Aber wir waren beide müde und haben durchgeschlafen.
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Lange ist es her, aber heute morgen ist es wieder einmal passiert; ich wurde von einem Hahn geweckt. Obwohl wir viel durch landwirtschaftlich geprägte Gegenden gekommen sind, ein Hühnerhof war nicht in der Nähe. Der Kerl gab aber auch keine Ruhr und war bis zu unserer Abfahrt um 8.40 Uhr zu vernehmen.
Stefan hatte schon eine Bäckerei mit Frühstücksangebot in Spremberg herausgesucht und ins Navi eingegeben.
„DMS Ost 9/24 (8) 302 km über Görlitz nach Dresden“ weiterlesenDMS Ost 9/24 (7) 340 km über Berlin nach Cottbus
Gestern hatten wir ein sehr glückliches Händchen mit der Auswahl des Quartiers. Die Abgelegenheit des Ortes Oberuckersee einerseits und die Unterbringung in einem Extra-Gebäude, einer ausgebauten Scheune andererseits, sind genau das Richtige, wenn man nach einem interessanten und ereignisreichen Tag ausruhen will. Sieht das nicht richtig gemütlich aus?
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Drei Übernachtungen haben wir jetzt einigermaßen zeitig geplant und gebucht. Damit ist jetzt Schluss. Wo wir heute abend schlafen, wissen wir heute morgen noch nicht. Da eigentlich Regen angesagt ist, haben wir es mit dem Aufstehen nicht so eilig. In aller Ruhe wird gepackt, die Motorräder von der Polizei abgeholt, beladen, ausgecheckt und gegen 9 Uhr fahren wir ohne Regen los.
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Heute steht Rügen auf dem Programm. Da gibt es viel Gelegenheit, das Motorradfahren zu unterbrechen. Obwohl es nicht soviel geplante Kilometer sind, wollen wir früh los, um am später Nachmittag noch etwas Zeit für Stralsund zu haben.
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