Nun sind es schon einige Tage her, dass ich wieder zuhause angekommen bin. Natürlich habe ich mich erst mal ein paar Tage ausgeruht. Aber nun, nachdem auch das Moped wieder schön sauber ist, habe ich mich an die versprochene Nachbetrachtung gemacht. „Meine Nordkapp-Reise im Rückblick“ weiterlesen
Tag 16 – von Oslo nachhause
Heute geht’s nach Hause. Hier von Oslo aus, ist das eine lange Strecke! Warum nehme ich die auf mich? Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen ist der touristische Teil der Tour hier zu Ende. Da ich über den Öresund fahren will, liegen nur noch rund hundert Kilometer norwegische Straßen vor mir. Dieses Stück Norwegen und die anderen skandinavischen Länder sind in einer anderen Tour besser aufgehoben, die ich vielleicht später einmal machen werde. „Tag 16 – von Oslo nachhause“ weiterlesen
Tag 15 – von Lillehammer nach Oslo
Es ist 6.30 Uhr und durch’s Fenster begrüßt mich der Tag mit einem strahlend blauen Himmel. Nachdem ich gestern Abend schon früh ins Bett bin, fühle ich mich jetzt total ausgeruht. Das ist auch gut so, denn auf dem Rückweg von Lillehammer ist mir die Glühlampe des Frontscheinwerfers ausgefallen. Ich habe zwar noch die beiden Zusatzleuchten (gut, dass ich die im Frühjahr montiert habe), aber für die lange Reststrecke wäre mir die volle Beleuchtung lieber. Lillehammer ist zu klein, aber in Oslo gibt’s eine BMW-Werkstatt, da will ich so früh wie möglich ankommen.
Tag 14 – von Trondheim nach Lillehammer
Und wieder schönes Wetter! Der Radar hat zwar für den Nachmittag teilweise Bewölkung vorher gesagt, aber das Gros der Wolken dreht sich rechts herum um mein Reisegebiet. Das Hoch liegt also genau über mir.

Tag 13 – von Mo I Rana nach Trondheim
Dieser Morgen macht Freunde! Laut Regen- und Wolken-Vorschau habe ich den ganzen Tag Sonne. Das wäre der erste Tag in Norwegen ganz ohne Regen. Und richtig, ein kleines Stück weiße Mauer gegenüber dem Fenster reflektiert grelles Sonnenlicht in mein dunkles Kellerverlies.

Tag 12 – von Narvik nach Mo I Rana
Um 4 Uhr ist es sehr hell im Zimmer – das lässt auf wenig Wolken, also gutes Wetter schließen. Nachsehen mag ich jetzt nicht und drehe mich noch mal für zwei Stunden auf die andere Seite. Aber dann hält mich nichts mehr im Bett.
Das Wetter ist heiter bis wolkig und um 7.30 Uhr geht’s los.

Tag 11 – von Hammerfest nach Narvik
Ich wache um 6 Uhr auf und schaue aus dem Fenster:

Da hat doch heute Nacht ein Schiff der Hurtigruten angelegt. Ich bin schnell startbereit und als ich gerade mal 30 Minuten später nochmal hinschaue ist es schon wieder weg.
Motorrad beladen und Schlüssel an der Tankstelle abgeben und schon bin ich wieder unterwegs, allerdings nicht ohne vorher noch zwei Fotos zu schießen. „Tag 11 – von Hammerfest nach Narvik“ weiterlesen
Tag 10 – von Alta über Nordkapp nach Hammerfest
Die Wettervorhersage hatte es ja schon in Aussicht gestellt, und jetzt bestätigt es sich: heute wird der Tag sein! Am Nordkapp soll es den ganzen Tag kein Regen und zwischen 10 und 14 Uhr ein Wolkenloch geben. Ein Blick aus dem Fenster lässt schon mal hoffen.

240 Kilometer bis zum Nordkapp – das Navi sagt, ich bin um 11 Uhr da. Zwei bis drei Stunden Aufenthalt, dann kann ich die 200 Kilometer bis Hammerfest noch leicht schaffen. Also buche ich, bevor es los geht, noch das Zimmer bei Ase Marie.
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Tag 9 – von Andenes nach Alta
Nach 9 Stunden Schlaf am Stück fühle ich mich richtig ausgeruht. Der unvermeidliche Blick in die Wettervorhersage orakelt mir zwar Regen für den ganzen Tag voraus, deutet aber an, dass dann eine “Schönwetter-Periode“ folgen könnte. Um sieben gibt’s Frühstück, eine Mahlzeit, die ich bisher immer ausgelassen habe. Brötchen gibt’s leider nicht. Deshalb greife ich mal wieder nach langen Jahren auf das Frühstück meiner Kindheit zurück: Haferflocken mit Milch Zucker und Rosinen. Anschließend gibt’s ein weich gekochtes Ei mit kleinen Krabben und ein Knäckebrot mit Käse und Lachs. Ein paar Gläschen O-Saft runden das ganze ab. “Frühstücke wie ein König!“
Tag 8 – Andenes
Durch das nächtliche Fahren habe ich eigentlich fast einen Tag gewonnen, denn auf diese Weise kann ich schon heute die Wal-Safari machen. Ich tuckere ein bisschen durch das morgendliche Andenes und finde auf diese Weise nicht nur vier oder fünf Anbieter für Wal-Safaris sondern auch den Anleger für die Fähre morgen nach Gryllefjord auf der Insel Senja. Bei den Anbietern für Wal-Fahrten entscheide ich mich für den ersten am Ort, und zwar weil er auch Zimmer anbietet. Und irgendwann muss ich ja nun doch mal wieder schlafen.
