Und wieder schönes Wetter! Der Radar hat zwar für den Nachmittag teilweise Bewölkung vorher gesagt, aber das Gros der Wolken dreht sich rechts herum um mein Reisegebiet. Das Hoch liegt also genau über mir.


Privates Blog von Markus Krempel
Und wieder schönes Wetter! Der Radar hat zwar für den Nachmittag teilweise Bewölkung vorher gesagt, aber das Gros der Wolken dreht sich rechts herum um mein Reisegebiet. Das Hoch liegt also genau über mir.

Dieser Morgen macht Freunde! Laut Regen- und Wolken-Vorschau habe ich den ganzen Tag Sonne. Das wäre der erste Tag in Norwegen ganz ohne Regen. Und richtig, ein kleines Stück weiße Mauer gegenüber dem Fenster reflektiert grelles Sonnenlicht in mein dunkles Kellerverlies.

Um 4 Uhr ist es sehr hell im Zimmer – das lässt auf wenig Wolken, also gutes Wetter schließen. Nachsehen mag ich jetzt nicht und drehe mich noch mal für zwei Stunden auf die andere Seite. Aber dann hält mich nichts mehr im Bett.
Das Wetter ist heiter bis wolkig und um 7.30 Uhr geht’s los.

Ich wache um 6 Uhr auf und schaue aus dem Fenster:

Da hat doch heute Nacht ein Schiff der Hurtigruten angelegt. Ich bin schnell startbereit und als ich gerade mal 30 Minuten später nochmal hinschaue ist es schon wieder weg.
Motorrad beladen und Schlüssel an der Tankstelle abgeben und schon bin ich wieder unterwegs, allerdings nicht ohne vorher noch zwei Fotos zu schießen. „Tag 11 – von Hammerfest nach Narvik“ weiterlesen
Die Wettervorhersage hatte es ja schon in Aussicht gestellt, und jetzt bestätigt es sich: heute wird der Tag sein! Am Nordkapp soll es den ganzen Tag kein Regen und zwischen 10 und 14 Uhr ein Wolkenloch geben. Ein Blick aus dem Fenster lässt schon mal hoffen.

240 Kilometer bis zum Nordkapp – das Navi sagt, ich bin um 11 Uhr da. Zwei bis drei Stunden Aufenthalt, dann kann ich die 200 Kilometer bis Hammerfest noch leicht schaffen. Also buche ich, bevor es los geht, noch das Zimmer bei Ase Marie.
„Tag 10 – von Alta über Nordkapp nach Hammerfest“ weiterlesen
Nach 9 Stunden Schlaf am Stück fühle ich mich richtig ausgeruht. Der unvermeidliche Blick in die Wettervorhersage orakelt mir zwar Regen für den ganzen Tag voraus, deutet aber an, dass dann eine “Schönwetter-Periode“ folgen könnte. Um sieben gibt’s Frühstück, eine Mahlzeit, die ich bisher immer ausgelassen habe. Brötchen gibt’s leider nicht. Deshalb greife ich mal wieder nach langen Jahren auf das Frühstück meiner Kindheit zurück: Haferflocken mit Milch Zucker und Rosinen. Anschließend gibt’s ein weich gekochtes Ei mit kleinen Krabben und ein Knäckebrot mit Käse und Lachs. Ein paar Gläschen O-Saft runden das ganze ab. “Frühstücke wie ein König!“
Durch das nächtliche Fahren habe ich eigentlich fast einen Tag gewonnen, denn auf diese Weise kann ich schon heute die Wal-Safari machen. Ich tuckere ein bisschen durch das morgendliche Andenes und finde auf diese Weise nicht nur vier oder fünf Anbieter für Wal-Safaris sondern auch den Anleger für die Fähre morgen nach Gryllefjord auf der Insel Senja. Bei den Anbietern für Wal-Fahrten entscheide ich mich für den ersten am Ort, und zwar weil er auch Zimmer anbietet. Und irgendwann muss ich ja nun doch mal wieder schlafen.
Ich will nicht sagen, dass die Sonne mich geweckt hätte, aber ein Blick aus dem Fenster lässt mich strahlen, wie die Sonne es gerade auch tut. Das soll auch so bleiben.

Der Himmel ist von einem geradezu betörendem blau.
Auch heute morgen gilt mein erster Blick dem Wetter und der Vorschau. Es ist immer noch stark bewölkt, aber mittlerweile trocken. Die Wetter-App verspricht unglaubliches: den ganzen Tag kein Regen und gelegentlich sonnig. Die Temperaturen sollen zwar die 15°C kaum erreichen, aber das ist ok. Die Sommerhitze, die Deutschland jetzt hat, muss hier nicht unbedingt sein.
Heute geht’s weiter die Küste hinauf.
Mein allmorgendlicher Blick aus dem Fenster zeigt, dass das Wetter weiterhin Potential zur Verbesserung hat. Es regnet zwar momentan nicht, aber der Himmel ist wolkenverhangen und die Konturen des Horizontes bleiben unscharf. Ein Blick auf das Wetterradar lässt mich aber hoffen, denn in meiner Region soll es bis zum frühen Nachmittag trocken bleiben; wir werden sehen.
Als ich gerade das Moped aus der Garage hole, bricht Per gerade zur Arbeit auf. Wir unterhalten uns noch ein paar Minuten, ich bedanke mich für die angenehme Übernachtung und er wünscht mir eine gute Weiterfahrt. „Tag 5 – von Molde nach Naeroy“ weiterlesen