Tag 10 – von Alta über Nordkapp nach Hammerfest

Die Wettervorhersage hatte es ja schon in Aussicht gestellt, und jetzt bestätigt es  sich: heute wird der Tag sein! Am Nordkapp soll es den ganzen Tag kein Regen und zwischen 10 und 14 Uhr ein Wolkenloch geben. Ein Blick aus dem Fenster lässt schon mal hoffen.

Morgen in Alta

240 Kilometer bis zum Nordkapp – das Navi sagt, ich bin um 11 Uhr da. Zwei bis drei Stunden Aufenthalt, dann kann ich die 200 Kilometer bis Hammerfest noch leicht schaffen. Also buche ich, bevor es los geht, noch das Zimmer bei Ase Marie.

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Tag 9 – von Andenes nach Alta

Nach 9 Stunden Schlaf am Stück fühle ich mich richtig ausgeruht. Der unvermeidliche Blick in die Wettervorhersage orakelt mir zwar Regen für den ganzen Tag voraus, deutet aber an, dass dann eine “Schönwetter-Periode“ folgen könnte. Um sieben gibt’s Frühstück, eine Mahlzeit, die ich bisher immer ausgelassen habe. Brötchen gibt’s leider nicht. Deshalb greife ich mal wieder nach langen Jahren auf das Frühstück meiner Kindheit zurück: Haferflocken mit Milch Zucker und Rosinen. Anschließend gibt’s ein weich gekochtes Ei mit kleinen Krabben und ein Knäckebrot mit Käse und Lachs. Ein paar Gläschen O-Saft runden das ganze ab. “Frühstücke wie ein König!“

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Tag 8 – Andenes

Durch das nächtliche Fahren habe ich eigentlich fast einen Tag gewonnen, denn auf diese Weise kann ich schon heute die Wal-Safari machen. Ich tuckere ein bisschen durch das morgendliche Andenes und finde auf diese Weise nicht nur vier oder fünf Anbieter für Wal-Safaris sondern auch den Anleger für die Fähre morgen nach Gryllefjord auf der Insel Senja. Bei den Anbietern für Wal-Fahrten entscheide ich mich für den ersten am Ort, und zwar weil er auch Zimmer anbietet. Und irgendwann muss ich ja nun doch mal wieder schlafen.

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Tag 6 – von Naeroy nach Bjaerangen

Auch heute morgen gilt mein erster Blick dem Wetter und der Vorschau. Es ist immer noch stark bewölkt, aber mittlerweile trocken. Die Wetter-App verspricht unglaubliches: den ganzen Tag kein Regen und gelegentlich sonnig. Die Temperaturen sollen zwar die 15°C kaum erreichen, aber das ist ok. Die Sommerhitze, die Deutschland jetzt hat, muss hier nicht unbedingt sein.

Heute geht’s weiter die Küste hinauf.

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Tag 5 – von Molde nach Naeroy

Mein allmorgendlicher Blick aus dem Fenster zeigt, dass das Wetter weiterhin Potential zur Verbesserung hat. Es regnet zwar momentan nicht, aber der Himmel ist wolkenverhangen und die Konturen des Horizontes bleiben unscharf. Ein Blick auf das Wetterradar lässt mich aber hoffen, denn in meiner Region soll es bis zum frühen Nachmittag trocken bleiben;  wir werden sehen.

Als ich gerade das Moped aus der Garage hole, bricht Per gerade zur Arbeit auf. Wir unterhalten uns noch ein paar Minuten, ich bedanke mich für die angenehme Übernachtung und er wünscht mir eine gute Weiterfahrt. „Tag 5 – von Molde nach Naeroy“ weiterlesen

Tag 4 – von Sogndal nach Molde

Nur 10°C und das Wetter sieht besser aus, als es wohl werden wird.

“mein Apartment“ von “meiner Terrasse“ aus fotografiert

Laut Regenradar hat der Regen heute Nacht eine Pause eingelegt, um vom Atlantik her, neuen Wasser-Nachschub zu holen. Deshalb ziehe ich schon gleich die gelbe Regenkombi drüber. Damit bin ich sogar gegen Dauerwolkenbruch dicht. Um 8.00 Uhr bin ich eigentlich startbereit, doch Klaus lässt sich überhaupt nicht blicken. 30 Minuten gebe ich ihm noch, aber dann fahre ich los.

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Tag 3 – von Odda nach Sogndal

Ich wache erst um 8 Uhr auf; der gestrige Abend war wohl doch zu lang. Die Temperaturanzeige auf dem Moped begrüßt mich mit frischen 11°C nachdem ich die Plane entfernt habe.

Guten Morgen Moped

Das Wetter ist diesig mit ganz wenig Wolkenlöcher. Nach dem Packen ist das ungemachte Bett die einzig erkennbare Spur, dass ich hier übernachtet habe. Thomas hat sich auch nicht mehr blicken lassen, und so fahre ich um 9.15 Uhr los Richtung Bergen. Bei der Fahrt ins Tal kommt es mir wieder so vor, als sei ich im Hochgebirge. Ein Blick auf die Höhenanzeige belehrt mich eines besseren. Es ist, als hätten sie den Alpen die unteren 2500 m abgeschnitten und den Rest nach hierher versetzt.

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Tag 1 – von Hattersheim bis Kristiansand

3.00 Uhr morgens – der Fernseher weckt mich, wie ich es ihm gestern abend aufgetragen habe. Es läuft ein Portrait von Helmut Kohl, der gerstern vertorben ist. Ein großer Politiker, dem Deutschland viel verdankt, hat sich in die Geschichtsbücher eingetragen.

Nicht gerade den Geschichtsbüchern, aber meiner Lebens- und Reisegeschichte möchte ich heute ein neues Kapitel „Nordkapp“ hinzufügen bzw. damit beginnen. Gepackt ist alles außer dem Proviant; also anziehen und den auch noch verstauen und dann kann es losgehen. Um 3.30 Uhr, schon auf dem Bike sitzend, mache ich noch die Ohrstöpsel rein, ziehe die Handschuhe an und drücke den Starter. Und …. „Tag 1 – von Hattersheim bis Kristiansand“ weiterlesen