Es gibt sicherlich noch einige Ziele, die ich mir für meine Motorradreisen noch vorgenommen habe. Schottland ist dabei desjenigen, an das ich in den letzten zwei Jahren am meisten gedacht habe.
Als ich letztes Jahr mit meiner Liebsten über die Urlaubsplanung für 2019 gesprochen habe, meinte sie, dass wir wieder mal zusammen einen Motorrad-Urlaub machen könnten. In der Vergangenheit waren wir schon in der Rhön (2013), in den Ardennen (2013) und im Engadin (2014). Die letzten beiden waren geführte Touren mit „youngtimer Motorradreisen 50 Plus“, einem kleinen Reiseunternehmen aus Düsseldorf. Die sind spezialisiert auf gemütliche Motorradreisen in Europa, bei denen es nicht um Geschwindigkeit, Distanzen oder Adrenalin geht, sondern um das Genießen von Landschaft, Gemeinschaft und dem Fahren auf kleinen einsamen Nebenstraßen. Dabei hat ein Tag selten mehr wie 300 km und jede Menge Pausen an ausgesuchten Orten. Das ist genau die Art Motorrad zu fahren, die meine Liebste mag. Ich kann, wie in diesem Blog zu lesen, auch anders reisen. Aber wenn ich sie dabei habe und dazu den Vorteil genießen kann, dass alles organisiert ist, gleicht das das manchmal vielleicht fehlende Abenteuer aus. Ich schlug ihr also Schottland vor und freute mich riesig, dass sie sich auf die immerhin 10-tätige Tour einließ. Ich hatte diese youngtimer-tour schon länger im Auge, aber da sie immer im September stattfindet, war da aus beruflichen Gründen bisher nie was zu machen. Dieses Jahr tat sich aber relativ unerwartet eine Möglichkeit auf, ich griff zu und meldete uns vor einem dreiviertel Jahr an. So lange währt jetzt schon die Vorfreude und nun ist es bald soweit. In den letzten Tagen haben wir schon mal zur Probe gepackt. Und was soll ich sagen, die beste von allen hat sich so eingeschränkt, dass wir mit den beiden vergrößerten Koffern und dem Topcase hinkommen und keine weitere Tasche mitnehmen müssen. Die Route nach Amsterdam, wo die Fähre nach Newcastle abgeht, ist programmiert und mehr ist vorerst nicht zu tun. Einfach nur freuen und genießen.
Wie zu lesen ist, möchte ich wieder einen Blog schreiben. Allerdings wird er wahrscheinlich nicht so üppig ausfallen, wie sonst, denn ich bin ja nicht alleine unterwegs. An den Abenden gibt es sicher interessante Benzingespräche, sodass nur wenig Zeit für das Schreiben bleibt. Wir werden sehen …
