
Das Bild eines so majestätischen Ortes verdient es, am Anfang dieses Beitrags zu stehen.
Aber nun der Reihe nach.
sorry, aber hier in Brügge ist das Internet so schlecht. Ich habe 20 min gebraucht um zwei Bilder hochzuladen.
Ich werde morgen schreiben.
Für heute nur soviel:
Magisches erlebt, gut gefrühstückt, zügig durchgekommen, Glück gehabt, Hitze überstanden, schönes Brügge, liebe Grüße
Genaueres erfolgt später.
So – jetzt aber:
Heute beginnt der Tag wieder früh. In Stonehenge haben wir eine spezielle Führung, bei der es möglich ist, in den Steinkreis zu treten und ihn von ganz nahe zu sehen. Diese Veranstaltungen sind teilnehmerbegrenzt und finden nur außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt. Wir müssen dafür um halb sieben da sein. Mit dem Motorrad sind wir in zehn Minuten am Besucherzentrum. Von da aus geht ein Bus-Shuttle zu dem zwei Kilometer entfernten Kultort auf freiem Feld. Er ist weiträumig eingezäunt und wird 24/7 überwacht.
Über Stonehenge gibt es so viel im Internet, dass ich mir das hier sparen will und lieber ein paar Bilder wirken lasse.

Es ist magisch!

Ein besonderen Dank verdient unser Guide, der uns einiges erzählt und unermüdlich unsere Fragen beantwortet.
Nach einer Stunde bringt uns der Bus zurück zum Besucherzentrum, wo der Giftshop Souvenirs feil hält.
Zurück im Hotel, sagt uns das Frühstücksangebot nicht so recht zu. Wir checken lieber aus und frühstücken im Ort Amesbury, der übrigens am berühmten Fluss Avon liegt.
Um 9.30 Uhr starten wir dann für die letzten 145 britische Meilen. Um kurz nach zwölf sind wir am Eurotunnel. Als wir am Drive-through-Schalter die Tickets kaufen wollen, bekommen wir die Auskunft, es gäbe keine mehr – alles ausverkauft!
Stefan argumentiert, wir wären nur zwei Fahrer mit ihren Bikes und bekommt schließlich die Zusage für Tickets, die wir beim Kundenservice abholen müssen.
So geschehen fahren wir zum Wartepunkt fürs Boarding. Es ist mittlerweile 14 Uhr und über 30 °C warm.

Nach einer Stunde werden wir schließlich verladen.

Im Zug ist es zwar auch heiß, aber wir sind aus der Sonne und die Betreibergesellschaft stellt gekühltes Mineralwasser zur Verfügung.
In Frankreich angekommen, bekommen wir natürlich wieder eine Stunde geklaut. Die Strecke nach Brügge fahre ich nach Schildern. Unterwegs haben wir den einen oder anderen Stau, aber die Belgier sind entspannt und lassen uns schlängeln.
An der Abfahrt übernimmt Stefan, denn er hat die Adresse im Navi. Unterkunft checken, Ausladen, Parkplatz suchen und Frischmachen und dann Sightseeing.
Zum Abendessen sitzen wir unmittelbar am Grand-Place. Es geht ein angenehmer Wind und es schmeckt nach Abschied von einer langen Reise, die wieder viel zu schnell vorüber ist. Aber morgen sind wir wieder bei unseren Lieben und darauf freuen wir uns.

Nach dem Essen machen wir noch eine kleine Runde und sammeln Eindrücke von dieser wirklich schönen Stadt.

Morgen geht’s nach Hause. Das Navi sagt 490 km un knapp 5 Stunden Fahrzeit. Wir werden sehen. Es hetzt uns nichts.
Auch über die Heimfahrt werde ich natürlich einen Beitrag schreiben und später auch einen Epilog – aber eben erst später.
Allen, die auf diese Weise „mitgefahren “ sind, liebe Grüße bis dahin.
Gesamtzeit: 10:17:50
