Norddeutschland 2019 – Lüneburg und Umgebung

Heute soll es eigentlich nach Fehmarn gehen, aber das Wetter soll am Nachmittag schlechter werden, im Gegensatz zu morgen. Außerdem ist mir heute nach Ausruhen und deshalb schaue ich mir Lüneburg und seine Umgebung an.

Ich wohne hier im westlichen Teil der Altstadt, einer der ältesten und malerischsten überhaupt. Und so fängt Sightseeing für mich direkt vor der Haustüre an.

In diesem Torhaus wohne ich.

Mein erster Weg führt zum Rathaus, denn da ist die Tourist-Info – da bekommt man bestimmt einen Stadtplan.

Rathaus mit dem Luna-Brunnen

Leider machen die erst um 9.30 Uhr auf. Also, dann erstmal auf eigene Faust Richtung Ilmenau.

Das Hotel Bergström,
der alte Kran im Hafen
und ein Blick über den Hafen auf die Häuser “Am Stintmarkt“

Dann weiter nach Süden zu etwas, das man sowohl Straße wie auch Platz nennen könnte: “Am Sande“

Ein markantes Gebäude: die Industrie- und Handelskammer Lüneburg

Nun wieder südwestlich vorbei am Deutschen Salz Museum in den Kurpark.

Die Saline

Dann zurück Richtung Ilmenau stoße ich auf die katholische Kirche.

St. Marien

Die drei augenfälligsten Kirchen in Lüneburg sind alle evangelisch: St. Johannis, St. Nicolai und St. Michaelis – und alle sind Backstein-gothisch. Man kann sie gut vom Wasserturm aus sehen, der eines der Wahrzeichen der Stadt ist.

Der Wasserturm und St. Johannis

Also nichts wie hoch – und der Ausblick lohnt sich.

Lüneburg vom oben
St. Johannis und die Häuser entlang der Ilmenau

Als ich die Kirche betrete, übt gerade der Organist und ich setze mich einen Augenblick. Dann schlendere ich an der Ilmenau entlang, bis Anna`s Cafe meine Aufmerksamkeit erregt. Ich setze mich ans Ufer und bestelle Kaffee und Kuchen.

und habe diesen Ausblick

So gestärkt besuche ich doch noch die Tourist-Info und warte, dass es 12.00 Uhr wird. Dann soll nämlich das Porzellan-Glockenspiel erklingen. Aber ich warte vergebens. Im Internet lese ich, dass sie nur bei warmen Wetter spielen und 11°C ist offensichtlich zu kalt. Auf meinem Heimweg besuche ich noch St. Nicolai.

wie ich finde, die schönste Kirche Lüneburgs.

Der Stadtteil, in dem ich wohne, zählt zum sogenannten Senkungsgebiet der Stadt Lüneburg. Durch das ständige Abpumpen der Salzlauge sind im Laufe der Jahrhunderte Hohlräume entstanden, die zu einem Absenken des Bodens und zu Schäden an Gebäuden geführt haben. Sie sind heute noch sichtbar – sofern das Haus noch steht.

auch an St. Michaeli

Das hat aber der Schönheit der meisten Häuser nicht geschadet.

“Auf dem Meere“ unten …
… und weiter oben.
“Untere Ohlingerstraße“

So, nun ist genug gelaufen, schließlich ist das ein Motorrad-Urlaub. Also bastele ich mir schnell mit dem Navi eine kleine Rundstrecke um Lüneburg und schon geht’s los. Zunächst nach Süden und in einem Vorort entdecke ich diesen lauschigen Weiher.

und die bewachsene Gärtnerei passt gut dazu.

Dann gegen den Uhrzeigersinn bis Neetze, wo ich dieses schöne Gutshaus gefunden habe.

… und es riecht nach Gestüt.

Dann fahre ich nach Lauenburg an der Elbe, weil ich gehört habe, es sei dort schön. Das stimmt auch, aber es gibt zu viele Schilder, die die Durchfahrt für Motorräder verbieten. Ok – dann eben kein Foto. Besser läuft es ein paar Kilometer flussabwärts in Geesthacht.

Ist das nicht ein schönes Hausboot in schöner Umgebung?

Die Runde schließt sich nördlich von Lüneburg in Bardowick, wo ich dieses auffällige Cafe gefunden habe.

… zumal sich die Flügel heftig drehen.

Um 16 Uhr bin ich wieder in der Unterkunft und blogge noch ein bisschen.

Nachtrag:

Hotel Bergström und Marina Cafe

Hier hatte ich zum Abendessen Spargel und Schinken.

Gesamtstrecke: 124.59 km
Gesamtzeit: 02:59:13
Download file: 190507.gpx

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